Wissenswertes | FFW Nörting

Defibrilator

Der Defibrilator wird zur Wiederbelebung bewusstloser Personen ohne Vitalfunktionen (Atmung, Herzschlag) verwendet. Sollten Sie eine leblose Person auffinden, kann der Defibrilator aus einem wetterfesten Gehäuse am alten Feuerwehrhaus der Frewilligen Feuerwehr Nörting geholt werden.

Lassen Sie die ohnmächtige Person unter keinen Umständen alleine! Beauftragen Sie am besten eine andere Person (z.B. Passant, Anwohner)
mit dem Holen des Gerätes.

Der Defibrilator kann immer angeschlossen werden, er wird auch nur einen Stromstoß abgeben, sofern dies erforderlich ist. Um das Gerät zu verwenden, kleben Sie beide Elektroden wie auf der dem Defibrilator beiliegenden Zeichung angegeben. Nachdem der Defibrilator angeschalten wurde, wird erklärt, was zu tun ist. Es werden auch Infos zu Herzdurckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung gegeben. Sollte ein Stromstoß erforderlich sein, wird das dem Nutzer gesagt und gebeten, den Stromstoß mit einem Knopfdruck abzugeben, nachdem kein körperlicher Kontakt mehr zur ohnmächtigen Person besteht.

Ein Stromstoß kann nur abgegeben werden, wenn er erforderlich ist. Es kann nichts passieren, wenn eine Person mit dem Gerät verbunden
ist, aber keinen Stromstoß benötigt.

Notruf

Der Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst in allen Ländern der EU ist 112.

Wie verhalte ich mich richtig?

Versuchen Sie in erster Linie Ruhe zu bewahren. Melden Sie sich mit Ihrem Namen, schildern Sie den Vorfall, nennen Sie die Adresse des Vorfalls und die Anzahl der betroffenen Personen.

Wichtig! Legen Sie danach nicht direkt auf, sondern warten Sie auf eventuelle Rückfragen der Leitstelle.

Missbrauch des Notrufes

Der Missbrauch der Notrufnummer ist strafbar. Selbst mit unterdrückter Nummer kann die Leitstelle den Anrufer ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen. Zudem blockiert man die Leitung für echte Notfälle und gefährdet so im schlimmsten Falle Leben.

Digitalfunk

Seit letztem Jahr nutzt unsere Feuerwehr die neuen Digitalfunkgeräte. Jedes der Geräte kann, egal ob im Auto eingebaut oder als Handfunkgerät, entweder in einem lokalen Funknetz aktiv sein, dessen Reichweite in etwa Sichtweite entspricht (kurz: DMO), oder aber Funkmasten nutzen, um so mit allen Geräten im Einflussbereichs der jeweiligen Leitstelle kommunizieren zu können (kurz: TMO).

Dank des neuen Systems können so auch alle Funkgeräte eindeutig identifiziert und geortet werden, sollte sich ein Feuerwehrmann in akuter Gefahr befinden. Ein weiterer Vorteil der neuen Geräte ist eine bessere Gesprächsqualität, zudem könne mehrere Kanäle für bestimmte Aufgaben (z.B. Straßenabsicherung, Atemschutzträger...) eingerichtet werden, um die Kommunikation zu erleichtern.